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Jahrespressekonferenz in Baden-Baden
20 Mar 2014 EWR Online
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Festspielhaus-Intendant Andreas Mölich-Zebhauser (Bilder: manolo press) hat heute das Programm für die Saison 2014/2015 präsentiert. Neun Mal steht insgesamt Oper auf dem Spielplan – fünf Mal inszeniert, vier Mal konzertant. Dazu gibt es erlesene Konzerte mit Orchestern und Solisten, die allesamt zu den größten Könnern ihres Fachs zählen. Und natürlich kommt auch der Tanz nicht zu kurz: Neben den traditionellen Gastspielen von Mariinsky- und Hamburg Ballett kommen das Norwegian National Ballet und Sasha Waltz ins Festspielhaus.

Dieses Programm, so betonte der Intendant, ermöglichen die vielen Förderer des Hauses: „Das Festspielhaus Baden-Baden darf die größte Summe an privaten Spenden in ganz Europa verzeichnen.“ Dafür könne man nicht genug danken, am besten aber danke man es mit gutem Programm.

Der Vorverkauf beginnt am kommenden Montag, den 24. April 2014 – bis dahin hat jeder Gelegenheit, sich in den gedruckten Jahresprogrammen oder auch im Internet in Ruhe einen Überblick über die Veranstaltungen zu verschaffen. Karten gibt es dann wie gewohnt im Festspielhaus Baden-Baden, sowie unter www.festspielhaus.de im Internet.

Sieh an!


Kenner und Freunde des Festspielhauses fiebern diesem Termin im Frühjahr – kurz vor den Osterfestspielen – regelmäßig entgegen: die Vorstellung des neuen Saisonprogramms. Intendant Andreas Mölich-Zebhauser freut sich, für die kommende Spielzeit ein Programm zu präsentieren, das den hohen Ansprüchen an sein Haus gerecht wird und gleichermaßen Auge und Ohr verwöhnt.

Ganze neun Mal steht in der kommenden Saison 2014/2015 Oper auf dem Spielplan im Festspielhaus Baden-Baden: fünf Mal inszeniert, vier Mal konzertant. Dazu gibt es erlesene Konzerte mit Orchestern und Solisten, die allesamt zu den größten Könnern ihres Fachs zählen – dazu manch ein Debüt und neben etablierten Werken auch Neue Musik.

Ostern und Pfingsten bleiben die Leitsterne des Programms: fünf szenische und vier konzertante Opern in der Saison 2014/2015

Die Festspielzeiten der Saison 2014/2015 prägen insgesamt fünf szenische Opernproduktionen: Zu Ostern wird Sir Simon Rattle Brigitte Fassbaenders Inszenierung des „Rosenkavalier“ dirigieren. Die Kammeroper 2015 wird Offenbachs „Prinzessin von Trapezunt“. Zu Pfingsten folgt „La Traviata“. Die Sommerfestspiele bringen „Pique Dame“ und noch davor zeigt Sasha Waltz ihre choreographische Inszenierung von Monteverdis „Orfeo“.
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Konzertant erklingt schon im Herbst Bellinis „I Capuleti e i Montecchi“, zu Ostern Berlioz‘ „La Damnation de Faust“, bei den Sommerfestspielen Berlioz‘ „Die Trojaner“ und bei der Baden-Baden-Gala Mozarts „Hochzeit des Figaro“. Hochkarätig besetzt sind alle neun Opernproduktionen. Anja Harteros, Peter Rose, Magdalena Kožená, Joyce DiDonato, Diana Damrau, Charles Castronovo, Ludovic Tézier, Olga Peretyatko, Atalla Ayan, Elīna Garanča, Aleksandra Kurzak, Rolando Villazón und Jonas Kaufmann, um nur einige zu nennen, werden in unterschiedlichen Produktionen der Saison auftreten.

Außergewöhnliche Dichte von Ausnahmekönnern – auch im Konzert

Da erscheint es fast als verborgener Schatz, dass sämtliche Bach-Klavierkonzerte zur Aufführung kommen und andere große Klavierwerke von Könnern wie Krystian Zimerman, Martha Argerich, Evgeny Kissin oder Maurizio Pollini zu hören sind. Oder dass zum Beispiel das Fach der Violine durch Interpreten wie Julia Fischer, Isabelle Faust, Maxim Vengerov oder Janine Jansen vertreten ist. Große Dirigenten und Orchester sind zu Gast, wenn Sir Simon Rattle, Christian Thielemann, Riccardo Chailly, Andris Nelsons, Valery Gergiev, Bernard Haitink oder Antonio Pappano am Pult von Orchestern wie den Berliner Philharmonikern, den Wiener Philharmonikern, der Sächsischen Staatskapelle Dresden, des London Symphony Orchestra oder des Orchestra dell‘Accademia Nazionale di Santa Cecilia stehen. Eine besondere Freude ist es stets, Debütanten im Festspielhaus willkommen zu heißen. Die Pianisten Kristian Bezuidenhout, Ragna Schirmer oder die jungen Musiker von „The Knights“ aus New York gehören dazu. Und nicht nur neue Künstler, auch Neue Musik erklingt in der Saison 2014/2015: im November zum Beispiel Ligeti, Bartók und Haas, im Januar anlässlich seines 90. Geburtstags Werke von Pierre Boulez oder Ostern Kammermusik von Schönberg und Zeitgenossen.

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